Lerntipps zu Vorbereitung auf die Prüfungen
Es gibt keine Lehr- oder Lernmethode und keine Lerntipps, die für alle in gleichem Maße geeignet sind!
Probieren Sie die verschiedenen Methoden eine Zeit lang aus. Die meisten Menschen lernen hauptsächlich mit den Augen (visueller Lerntyp), aber einige auch mit den Ohren (auditiver Lerntyp). Hier ein paar Tipps zum Ausprobieren:
Vorderseite der Karteikarte: Frage
Rückseite der Karteikarte: Lösung; selbst mit dem PC beschriften oder handschriftlich; eventuell mit Zeichnungen/ Skizzen versehen.
Für die Herstellung der Karteikarten können Sie einfaches DIN A 4 Druckerpapier nehmen (am besten 100 g/m² Papier, damit die Lernkarten stabiler sind) und sich die Karten dann zuschneiden. Bequemer, aber auch teuerer ist es, wenn Sie Karteikarten für den Drucker kaufen. Diese PC-Karteikarten werden in verschiedenen Größen von einigen Firmen (z.B. sigel) angeboten.
Die Lernkarten nach Lerngebieten ordnen und jeweils in 3 Gruppen einteilen:
1. Gruppe: Fragen, deren Beantwortung überhaupt nicht klappte
2. Gruppe: Fragen, bei deren Beantwortung man sich noch nicht sicher war bzw. die Antworten nicht ganz richtig waren.
3. Gruppe: Fragen, die ohne Probleme beantwortet werden konnten. Bitte nur vorläufig aussortieren und nach einem gewissem Zeitraum noch einmal überprüfen.
Lernen von 10- 20 Karteikarten hintereinander bei jeder passenden Gelegenheit
"Schwierige Lernkarten“ im Arbeitsbereich liegen lassen oder aushängen
Mit anderen Kursteilnehmern zusammen lernen: sich gegenseitig abfragen; als Wettspiel mit Punkten; so wie ein Memory -Spiel auslegen, gewusste Lernkarten wegnehmen.
Es gibt auch einige PC-Programme, die das Prinzip des Lernens mit Karteikarten übernommen haben.
Kostenlos zu bekommen sind z.B.
Pauker (leider ohne Druckfunktion)
Textarbeit: 
Arbeiten Sie aktiv mit Ihren Lehrbüchern/Lehrunterlagen.
Markieren Sie wichtige Textpassagen und notieren Sie wichtige Hinweise/Bemerkungen am Rand.
Sie haben keine Zeit zum Lesen, aber viel Zeit zum Hören. Oder sind Sie ein auditiver Lerntyp?

Dann ist ein Lern-Hörbuch vielleicht genau das Richtige für Sie. Probieren Sie es einfach einmal aus.
Zur Herstellung Ihres Lern-Hörbuches benötigen Sie lediglich noch ein Mikrofon. Zur Aufnahme Ihre Texte können Sie den Audiorecorder Ihres Betriebssystems benutzen.
Bei Microsoft Windows finden Sie den Audiorecorder folgendermaßen: Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Alle Programme, dann auf Zubehör und schließlich auf Audiorecorder. Und schon kann es losgehen.
Mehr Möglichkeiten haben Sie mit dem kostenlosen Programm Audacity.
Gestalten Sie Ihr Lern-Hörbuch so, dass es Ihnen persönlich am meisten nutzt.
Sie können beispielsweise die Zusammenfassungen eines Kapitels aus Ihrem Lehrbuch aufnehmen. Aber auch ein Aufbau nach dem Frage – Antwort – Prinzip (so wie bei den Lernkarteikarten) ist möglich.
Verschwenden Sie nur keine Zeit damit, alle Ähs, Mmms, Räuspergeräusche etc. zu entfernen. Sie wollen ja Ihr Hörbuch nicht im Radio veröffentlichen.
Hören Sie lieber auf, wenn Sie merken, dass „ gar nichts mehr geht“ und der Geist Ruhe braucht. Machen Sie lieber eine Pause, und erholen Sie sich. Eine Stunde für ein Thema am Stück sollte das Maximum sein.
Wiederholen Sie den Stoff regelmäßig. Nach 10 Minuten; nach 1 Stunde; nach 1 Tag; nach 1 Woche.
Stellen Sie gedankliche Verknüpfungen (Assoziationen) zwischen verschiedenen Dingen, und vor allem zu bereits vorhandenen, bekannten Dingen her.

Bücher zu den Themen "Lernen lernen" und "Prüfungsangst" finden Sie in unserem Büchershop!
Auf folgenden Seiten gibt es Lernhilfen zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung und Hinweise für die Prüfung zum Betriebswirt.